Verleihung des Kölner KeramikPreis 2016
"33 - eine besondere Zahl"  - erfordert eine besondere Prämierung

 

Die Jury des Kölner KeramikPReis 2016 mit den Preisträgern

Ausgefallene, handwerklich hervorragende Keramikarbeiten auf dem 33. Kölner KeramikerMarkt forderten die Fachjury heraus und sorgten dafür, dass in einer ungewöhnlichen Entscheidung zwei 1. Preise und ein KreativPreis vergeben wurden.

 

 

Der Kölner Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (mitte) neben Petra Goepen-Mihlan (Organisation) übergab mit Knut Mischalk (links) die Preise an Claudia Holzapfel (2 v.l.), Stephanie Ahn (3. v.l.) und Sebastian Klose (rechts). 

 

 

 

Jury des Kölner KeramikPreis 2016 | Olga Simonov, Dr. Patricia Brattig, Kurt Michalk

Die Fachjury bestehend aus Dr. Patricia Brattig, Kuratorin am MAKK, Knut Michalk, Dozent und Dipl.-Designer der FH Krefeld, und der Designerin, Porzellanmalerin Olga Simonov - Inhaberin des letztjährigen 1. Preises - haben sich auf auf dem 33. Kölner KeramikerMarkt die Freiheit genommen, den Kölner Keramikpreis mit zwei ersten Plätzen zu belegen.

 

 

Ahn Susanne 1. Preis webEin  erster Preis  ging an die Bielefelder Keramikerin Stephanie Ahn, die ihrem Motto Rostbarkeiten & Rauchzeichenkeramik treu blieb.

 

Der Jury gefiel die Vielschichtigkeit der Arbeit. Mobilität, kombiniert mit den Komponenten Symbolik und Figürlichkeit, dabei gebunden durch die durchgänige Material- und Oberflächenasthetik, die überzeugend ausgearbeitet ist.

 

 

33   Claudia Holzapfel web

Der weitere 1. Preis der Troisdorferin Claudia Holzapfel gefiel durch die Erarbeitung der Zahl 33 als freie Plastik, als spannungsvolle Figur, sehr objektorientiert und steht in der Materialästhetik - die durch das Relief auch noch ausgearbeitet wird - für sich.

 

 

 

1. und kreativpreis webDie Arbeit des  Asbacher Keramiker  Sebastian Klose wurde mit dem Kölner KreativPreis ausgezeichnet. Die Arbeit spiegelt das Thema interessant zurück. "33 Jahre, was soll das? Sag Du es mir!" Diese reduzierte Aussage ist bei dieser Arbeit von Klose der Witz und schafft es durch die Ausarbeitung, einer sauberen Arbeit, die - im wahrsten Sinne des Wortes - auf dem Teller präsentiert wird, die Jury zu überzeugen.

 

 

Die beiden ersten Preise sind jeweils mit 900 Euro Preisgeld dotiert worden, das von den Handwerkammern zu Köln, Düsseldorf und Aachen gestiftet wurde. Der KreativPreis in Form einer Tonne Ton wird von Sibelco zur Verfügung gestellt.

 

 

Die Keramikerinnung Nordrhein und die stiftenden Handwerkskammern gratulieren den Siegern des Kölner KeramikPreis 2016.

 


 

 

33 - eine besondere Zahl

Auch eine besondere Fachjury wird die besten Entwürfe des Kölner KeramikPreis 2016 prämieren

 

Parallel zum 33. Kölner KeramikerMarkt findet die Verleihung der Kölner KeramikPreis 2016 statt. Die 33 findet hier die Anlehnung als eine besondere Zahl. Die grundsätzlichen Gedanken hierzu wurden zur Vorbereitung bereits unter den verschiedenen Aspekten hier kurz beleuchtet. Weitere Interpretationen werden gespannt erwartet. 

 

Die Jury-Mitglieder

Die jährlich wechselnden Jury-Mitglieder werden unter den fachlichen Anforderungen des Kölner KeramikPreis ausgewählt.

 

 

Dieses Jahr besteht die Jury aus

 

  • Dr. Patricia Brattig Kuratorium am MAKK - MUSEUM FÜR ANGEWANDTE KUNST KÖLN hier u.a. mit den Fachgebieten Keramik & Glas

  • Dipl.-Des. Knut Michalk der an der FH Krefeld die praktische Vermittlung von Fertigkeiten feinkeramischer Herstellungstechniken Studenten lehrt

  • Olga Simonova juriert - nach den Statuten den Kölner KeramikPreis - als die Siegerin des vorjährigen Kölner KeramikPreis 2015 dieses Jahr mit. Als Designerin, Porzellanmalerin bei der Porzellanmanufaktur „Gshel” hat Olga Simonova eine ganz besondere Sicht auf die Objekte