"Keramik als Spiegel der Geschichte"

Preisverleihung des Kölner KeramikPreis 2025

Keramik im Boden in Köln und anderswo, ist mehr als nur ein materielles Überbleibsel vergangener Zeiten. Sie ist ein lebendiger Bestandteil der Geschichte, der uns durch die Jahrhunderte begleitet und sowohl die Veränderungen als auch die Kontinuitäten in der Stadtgeschichte widerspiegelt.

Von der römischen Gebrauchskeramik, über die mittelalterlichen Fayencen, bis hin zu modernen Kunstwerken ist die Keramik ein Fenster in die  Vergangenheit, das uns nicht nur das Handwerk und die Kunstfertigkeit der Vorfahren näherbringt, sondern uns auch zeigt, wie diese Traditionen noch heute verankert sind.

 

Der Kölner KeramikPreis 2025 wurde am 16.08.2025 im Rahmen des 41. Kölner KeramikerMarkt verliehen.  

Die Geldpreise im Wert von 800 € konnten an die glücklichen Gewinner übergeben werden. Die Preise wurden von den Keramikerinnung Nordrhein,  der Sachpreis - eine Tonne Ton - wurde von der Firma Sibelco gestiftet. Wir danken den Stiftern.

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Die Preisverleihung vom 17.08. mit den Siegern des Kölner KeramikPreis 2025 (vorne, v.l.n.r.) 2.. Preis ArminSkirde dotiert mit 300 €, 3. Preis Spephan Aisllinger dotiert mit 500 KG Ton 1. Preis Sabine Puschmann-Diegel dotiert mit 500 €, den Kreativpreis erhielt Malte Hartmann, der mit einer halben Tonne Ton von Sibelco dotiert ist. Die Geldpreise wurden von der Keramikerinnung Nordrhein gestiftet.
Rechts neben den Ausgezeichneten:  der Kölner Bezirksbürgermeister Andreas Hupke und die Jury Mi Sook Hwang, 1. Preis KKP 2024,  Dr. Jenny Graf-Bicher

Die Teilnehmer des Kölner KeramikerMarkt konnten an dieser Preisverleihung  teilnehmen. DIe Jurierung wurde durch Profis - Frau Dr. Jenny Graf-Bicher,  der Ausbildung - Herr Serdar Edem (Akademie für Handwerksdesign - Gut Rosenberg HWK Aachen)
und der  Keramikerin Mi Sook Hwang , der Gewinnerin des Kölner KeramikPreis 2024, durchgeführt

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Die Jury und die Besucher freuten sich über die kreativen Ergebnisse.

 

 

1. Preis - Sabine Puschmann-Diegel - 500 Euro

Die Jury war von den technischehn Fähigkeiten der Gewinnerin begeistert, sodass sie konstatierte

"Die Arbeit entspricht in Form, Aussage und Material in besonderer Weise dem gestellten Thema.

Ein ruinenartiger Ort, von dem man mehr erfahren möchte.

Er löst Gefühle von Gefahr, Gewalt, Zerstörung aus.

Spuren, die in die Vergangenheit weisen, aber auch in unsere Gegenwart"

 

 

2. Preis - Armin Skirde - 300 Euro

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Über sein Objekt sagt Armin Skirde, der Gewinner des 2 . Preises: Das Rad stand im Mittelpunkt der Evolution.

 

"Das Deckelgefäß thematisiert keramische Geschichte sowohl in seiner Form, wie in  den zeichnerischen Elemente.

Die Form erinnert an Gestalten antike Gefäße, die das Gefäß umlaufenden Gestalten zitieren Höhlenmalereien oder Vasenmalerei.


Auf dem Deckel und im Innern dagegen spielen die Zeichnungen auf die heutige Zeit an.“

 

 

3. Preis - Stephan AIsslinger - 500 KG Qualitäts-Ton der Firma Sibelco

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Die Keramik nimmt die Tradition des Köln-Frechener Bartmannkruges auf. Als humorvolle Pointe wächst der Bart lang über den Krug hinaus

Die Jury honorierte dieses Objekt und den Gedanken dahinter, mit dem 2. Preis.

 

 

 

07 20250816 160815KreativPreis - Malte Hartmann - 500 KG Qualitäts-Ton der Firma Sibelco

Beim KreativPreis ließ die Jury das Thema bewußt im Hintergrund, angesichts des Objekts.

 

"Die Keramik besticht durch ihre äußerst klare Form.

 

Präzise wie ein technisches Gerät, aus einem Metall mit sichtbaren Schweißspuren.

 

Ist es ein Filter  mit feinsten Öffnungen?

 

Wenn man in die Öffnungen hinein schaut, entdeckt man einen Spiegel, in dem sich selbst sieht. Assoziationen auch an Bienenwaben.

 

Spannende Frage: Wie ist das gemacht?

 

Es macht Spaß, sich mit dem Objekt zu beschäftigen."

 

 

 

  

Die Keramikerinnung Nordrhein gratuliert allen Ausgezeichenten und freut sich über die gelungenen Arbeiten